Dies und das

Sommerzeit

Und wieder versetzt uns die gesetzliche Zeit in ukrainische Breiten, die uns ohne Sommerzeit schon in Görlitz, also im äußersten Osten Deutschlands ansiedelt. Die Nachteile der Zeitumstellung sind inzwischen zwar allgemein bekannt (s. etwa den Wikipedia-Artikel zur Sommerzeit), aber immernoch ist gelegentlich zu hören, die Abende würden auf diese Weise länger. Für Düsseldorf wurde der Sonnenmittag von 12:33 Uhr auf 13:33 Uhr verschoben. Aber im Vergleich zu den Einwohnern von Galicien sind wir noch ganz gut dran, denn die müssen noch eine Stunde länger auf den Zenith warten.

Viel gemerkt habe ich vom Zeitdiebstahl heute Nacht allerdings nicht, denn ich bin ziemlich spät von einem Frühstück zurückgekommen, aus dem eine lange Party wurde, und musste erst einmal ausschlafen.

27. März 2011 von Kai Yves Linden
Kategorien: Dies und das | Schlagwörter: | 1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Die Verwendung des Begriffs Sonnenmittag in meinem Artikel ist etwas ungenau. Es handelt sich hier vielmehr um den mittleren Ortsmittag entsprechend der geografischen Länge, also den Mittag nach mittlerer Sonnenzeit. Die wahre Sonnenzeit hängt wegen der elliptischen Form der Umlaufbahn der Erde um die Sonne auch von der Jahreszeit ab. Um den 11. Februar steht die Sonne etwa 14 Minuten später im Zenith (in Düsseldorf etwa um 12:47) , um den 3. November fast 17 Minuten früher (in Düsseldorf etwa um 12:16). Nur zur Sommersonnenwende (um den 21. Juni) entspricht die wahre Sonnenzeit der mittleren.

Schreibe einen Kommentar