Lebensmittel

Ostereier

Eier Die Kochdauer für ein perfektes weiches, kernweiches oder hartes Ei hat Hausfrauen, Köche und Physiker immer wieder beschäftigt. Wissenschaftliche Versuche haben ergeben, dass weniger die Dauer des Kochvorgangs als die im Ei erreichte Temperatur für seine Konsistenz entscheidend ist. In der Praxis hängt es von einer mehr oder weniger guten Schätzung ab, ob Weiß und Gelb in der Schale die gewünschte Konsistenz erhalten. Da ist es gut, wie ich mit meiner Familie heute herausgefunden habe, dass zu weich geratene Eier durch späteres Nachkochen durchaus noch gerettet werden können. Heute Morgen haben wir eines der am Vorabend gekochten Eier probiert und es als noch zu roh befunden. So haben wir uns entschlossen die Garung nach einer Unterbrechung von einigen Stunden fortzusetzen. Die von meinen Töchtern aufgebrachte Bemalung ist dabei verloren gegangen. Aber mit ein wenig Senf, gutem Olivenöl und Salz angemacht haben die nachgekochten Eier gut geschmeckt.

(Bei der hier beschriebenen Methode platzen die Eier allerdings leicht auf. Dies berührt die Frage, ob das Anstechen des Eis an der stumpfen Seite, wo sich eine Art Luftkissen befindet, das Bersten der Schale verhindert oder unnötig ist. Die Eierköche, welche nicht pieksen, erhalten anscheinend nicht weniger intakte Eier als die, welche es tun. Das liegt in den meisten Fällen daran, dass das Ei im sprudelnd kochenden Wasser an die Topfwand schlagen und trotz eines sauberen Nadelstichs einen Riss erhalten kann.)

31. März 2013 von Kai Yves Linden
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