kymbala

Verschlankung

Viele Dinge interessieren mich, vielleicht zu viele. Einiges davon gibt meine Homepage, kymbala, wieder. Meine Beschäftigung mit diesen Dingen ist oft eher oberflächlich, kann man doch nicht zugleich in die Tiefe gehen und vielseitig sein ‒ vielleicht ein Universalgenie. (Allerdings glaube ich nicht daran, dass eine solche Universalität möglich ist, schon allein, weil alle Erscheinungen der Welt in ständigem Werden und Vergehen begriffen sind.)

Musik habe ich studiert (konkret Komposition und Musiktheorie) und bleibt rezeptiv und kreativ die von mir bevorzugte Ausdrucksform für Ideen, Gefühle, Vorstellungen. Meine berufliche Beschäftigung mit Informationstechnologie bzw. Software-Entwicklung führt mich meistens eher davon weg, verbindet sich aber teilweise wieder mit meiner privaten Beschäftigung mit Musik. Mit der Fotokamera versuche ich besser sehen zu lernen und die Vergänglichkeit des Augenblickes zu verstehen. Grundsätzlich interessieren mich literarische und wissenschaftliche Betrachtungen, die das Verständnis der Wahrnehmung, von Sprache, der verschiedenen Ebenen und Schichten des Bewusstseins, und nicht zuletzt das der Mechanismen des sozialen Handelns und des Diskurses vertiefen und erhellen können.

Diese Auflistung ist nicht vollständig. Dennoch habe ich mir nunmehr (im Oktober 2019, rund achtzehn Jahre nach der ersten Seite von kymbala) vorgenommen, die Themen zu beschränken, zu denen ich Beiträge auf kymbala sammele, einfach, um den Fokus zu schärfen, mit einem klareren Profil aufzutreten, die Relevanz für Besucher zu erhöhen. Ich werde in der nächsten Zeit also einige Löschungen vornehmen. Tatsächlich hatte ich mich zwischenzeitlich gefragt, ob es Sinn hat, in einem Meer von Web Sites, die inzwischen in Milliarden zählen, mein kleines aus Papier gefaltetes Boot weiter am Schwimmen zu halten. Ich habe es mit einem vorläufigen Ja beantwortet, denn insbesondere mein Blog ist für mich eine Möglichkeit, Recherchen und Erörterungen einen Rahmen zu geben. Des Weiteren ist meine Homepage, kymbala ‒ die ich nie mit einer kommerziellen Absicht verbunden habe ‒ eine Möglichkeit für mich, einer kleinen, aber, soweit ich sie kenne, durchaus geneigten Öffentlichkeit Musik und Fotos zu präsentieren.

23. Oktober 2019 von Kai Yves Linden
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